Im Duell der Aufstiegskandidaten kassiert Frose die erste Niederlage
- Artikel vom:
- 06.03.2011
- Quelle:
- mz-web.de
- Kategorie:
- Spielberichte
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Jahn Gerbitz - Froser SV Anhalt 2:1: Ohne jegliches Abtasten gingen beide Kontrahenten gleich mit Offensivfußball recht ordentlich zur Sache. Nachdem die Gäste aus Frose schon nach drei Minuten die Chance zur Führung ungenutzt ließen, machten es die Platzherren schon im Gegenzug wesentlich besser. Einen schnell vorgetragenen Angriff krönte Mathias Krug schon in der sechsten Minute zur Gerbitzer 1:0-Führung. Aber die Froser ließen sich nicht von ihrem Konzept abbringen und setzten ohne Schockwirkung weiter auf Offensive. Aber ihre sonst so torgefährlichen Angreifer, die ohne ihren Torschützenkönig Steffen Tugendheim auskommen mussten, liefen sich immer wieder in der stabilen Gerbitzer Abwehr fest. Mit ihren wenigen, schnell vorgetragenen Kontern sorgten die Gastgeber für wesentlich mehr Gefahr.
Nach der Pause gingen die Gerbitzer dann sichtlich selbstbewusster und auch zielstrebiger zu Werke. Da auch die Froser nicht zurücksteckten, entwickelte sich ein echtes Spitzenspiel, in dem beide Teams auf Augenhöhe agierten. Als dann die Gastgeber per Elfmeter auf 2:0 davonzogen, gaben sich die ab der 78. Minute in Unterzahl spielenden Froser noch lange nicht geschlagen. Nach dem verdienten Anschlusstreffer setzten die mit Mann und Maus angreifenden Froser noch einmal alles auf eine Karte. Aber das Jahn-Team rettete mit viel Glück den Sieg über die Zeit.
Torfolge: 1:0 Mathias Krug (6.), 2:0 Jeffrey Focke (70. / FE), 2:1 Daniel Machura (86.). Rote Karte: Sven Ottenroth (Frose, 78.). SR: Butscheck (Pömmelte); Z: 110
ESV Lok Güsten - Lok Aschersleben II 0:4: Die stark beginnenden Gastgeber bestimmten zunächst das Geschehen auf dem Platz. Da sie jedoch verheißungsvolle Chancen zum Teil auch kläglich vergaben, bauten sie damit den Gegner auf, der zunehmend selbstbewusster in diese Partie fand. Auch kamen nun die unübersehbaren technischen und auch Schnelligkeitsvorteile aufseiten der Lok-Reserve zum Tragen. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause gingen die Schützlinge von Gäste-Trainer Thorsten Köhler völlig verdient in Führung. Nach dem Wechsel waren die Gastgeber zwar bemüht, die Wende herbeizuführen, aber mit ihrem planlosen Anrennen konnten sie die in der Abwehr gut stehenden Gäste nie in ernsthafte Gefahr bringen. Die Lok-Reserve spielte dagegen das vorgegebene Konzept locker runter und nutzte die freien Konterräume zu zwei weiteren Toren zum jederzeit verdienten 4:0-Sieg.
Torfolge: 0:1 u. 0:2 Denny Benzien (43. / 45.), 0:3 Sebastian Weber (78.), 0:4 Benjamin Fischer (86.). Rote Karte: Hüseyin Özeden (Güsten); SR: H. Lampe (Staßfurt); Z: 20
Saxonia Gatersleben - Eintracht Peißen 1:1: Die Platzherren übernahmen vom Anstoß weg die Spielregie und beeindruckten damit die Gäste sichtlich. Als dann die Eintracht mit ihrem ersten Angriff die Gaterslebener wie aus heiterem Himmel mit 0:1 ins Hintertreffen beförderte, schien diese Partie in Richtung Gäste zu kippen. Da sie aber im Vorwärtsgang wenig zustande brachten, konnte die Saxonia-Elf wieder in ihr Spiel finden. Nach dem Wechsel rollte dann ein Angriff der Gastgeber nach dem anderen in Richtung Eintracht-Tor. Aber was die Saxonia-Angreifer, allen voran Mittelstürmer David Arendt, an hochkarätigen Chancen vergaben, ging nicht auf die berühmte Kuhhaut. Nach dem längst überfälligen Ausgleich rannten die Gastgeber weiter an, jetzt hatten sie bei drei Gebälktreffer auch noch Pech. So blieb es beim glücklichen Punktgewinn für die Gäste.
Torfolge: 0:1 Ronny Wagner (13.), 1:1 David Arendt /72.). SR: Meiners (Groß Börnecke); Z: 33
SG Neuborna - TuS Bebitz 7:1: Der Sekundenzeigen hatte noch keine Umdrehung vollzogen, da lag der Gastgeber schon mit 1:0 in Führung, Wer nun dachte, der Aufsteiger würde schon resignieren, sah sich getäuscht. Keineswegs geschockt fanden die Bebitzer ihren Spielfaden und setzten nach. So entwickelte sich eine recht flotte und auch ausgeglichene Begegnung. Als dann die Gäste in der 30. Minute nicht unverdient zum 1:1 ausgleichen konnten, hatten sie bis zur Pause sogar leichte Feldvorteile. Aber nach dem Wechsel kam eine wie umgewandelte Neubornaer Elf auf den Platz. Mit der 2:1-Führung war aufseiten der SG der Knoten geplatzt.
Jetzt rollte Angriff auf Angriff in Richtung Gäste-Tor. Am Ende waren die sich tapfer wehrenden Bebitzer, die jetzt förmlich überrollt wurden, mit ihren sieben Gegentoren noch gut bedient.
Torfolge: 1:0 Lars Höfinghoff (1.), 1:1 Andy Schröder (30.), 2:1 Philipp Striewinski (55.), 3:1 Falko Printz (57.), 4:1 Andy Buro (68.), 5:1 Falko Printz (77.), 6:1 u. 7:1 Lars Höfinghoff (81 / 88.). SR: Hoffmann (Neugattersleben); Z: 20